LeistungenEndodontie und ChirurgieWurzelkanalbehandlung

Wurzelkanalbehandlung (Endodontie)

Eine Wurzelkanalbehandlung wird durchgeführt wenn es zum Beispiel auf Grund tiefer Karies zu einer Entzündung des Zahnnervens kommt. Dabei entfernt man das entzündete Gewebe und säubert die Wurzelkanäle. Anschließend wird der Kanalhohlraum mit Hilfe einer Wurzelfüllpaste und speziellen Stiften gefüllt.

Bei der Behandlung arbeiten wir mit modernsten Geräte wie RECIPROC® und Laser-Technik. RECIPROC®-Instrumente sind speziell dafür konzipiert, den gesamten Wurzelkanal mit nur einem einzigen Instrument aufzubereiten.

Dr. Denitsa Yancheva ist Ihre Spezialistin für Endodontologie mit zahlreichen Fortbildungen in diesem Bereich. Sie ist Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Endodontologie und zahnärztliche Traumatologie e.V. (DGET) und besucht derzeit zurzeit das Curriculum Endodontie unter wissenschaftlicher Leitung der DGET.

Zahnärztin Dr. Denitsa Yancheva
Dr. med. dent. Denitsa Yancheva
Zahnärztin und Expertin für Endodontie

Verlauf einer Wurzelkanalbehandlung

Den dauerhaften Erhalt des Zahnes erreicht man nur wenn eine vollständige Entfernung des Nervens und Desinfektion des Wurzelkanals bis hin zur Wurzelspitze erfolgt. Bei Misserfolg muss der Zahn entfernt werden oder alternativ eine Wurzelspitzenresektion durchgeführt werden.

Die Erfolgswahrscheinlichkeit der durchgeführten Wurzelkanalbehandlung nach den Bestimmungen der gesetzlichen Krankenkasse liegt bei 40 %.

Die Bestimmung der Wurzelkanallänge erfolgt dabei nach Augenmaß mit Hilfe eines Röntgenbildes und ist deshalb ungenau. Dadurch kann es passieren, dass der Wurzelkanal zu kurz oder über die Wurzelspitze hinaus aufbereitet wird. Die Folge ist, dass abgestorbenes, entzündetes Rest-Nervengewebe an der Wurzelspitze bleibt oder die im Wurzelkanal vorhandenen Bakterien über die Wurzelspitze hinaus in das umliegende Knochengewebe herausgeschleust werden. In beiden Fällen kommt es zu einer Knochenentzündung und zum Verlust des Zahnes.

Das moderne Behandlungskonzept verspricht eine Erhaltungswahrscheinlichkeit der wurzelkanalbehandelten Zähne von 95 %. Mit einem elektronischen Messgerät wird Mikrometer genau die Wurzellänge bestimmt und dadurch eine vollständige Entfernung des Nervengewebes gewährleistet. Die maschinelle Aufbereitung der Wurzelkanäle und ein strenges physikalisches Spülprotokoll mit desinfizierender Flüssigkeit gewährleisten den Erfolg.

Mit dieser Methode behandelte Zähne werden von dem Körper akzeptiert und stellen für ihn keine Belastung dar.